Piperin - Bioperin: Abnehmen, Wirkung, Risiken, Nebenwirkungen

Piperin - Bioperin

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Piperin - Bioperin

Mit Piperin die Nährstoffaufnahme verbessern, um einer Mangelernährung vorzubeugen und die Fettverbrennung des Körpers für den Gewichtsverlust ankurbeln.

Alles Wissenswerte über Piperin & Bioperin

Bei Piperin handelt es sich um ein sogenanntes Alkaloid, dass unter anderem für die Schärfe bei dem Gewürz Pfeffer sorgt. Zu finden ist dieser Inhaltsstoff dabei sowohl in dem bekannten schwarzen Pfeffer aber auch im weißem und langem Pfeffer, in einer Konzentration von 2 bis 4 Prozent. Isoliert wurde Piperin zum ersten Mal von Hans Christian Ørsted im Jahr 1819, der herausfinden konnte, dass dieser Stoff eine Kristallstruktur mit farbloser bis gelblicher Färbung aufweist.

Was ist Piperin? Welche Wirkung und Einsatzbereich hat dieser Stoff?

Forschungen haben unter anderem ergeben, das durch Piperin dafür gesorgt wird, die Nährstoffaufnahme verbessert wird. Darüber hinaus gehört noch zu der Wirkung, dass Piperin dem Tumorwachstum reduzieren und Entzündungen vorbeugt, indem es antibakteriell wirkt. Hierbei ist aber zu beachten, dass die Risiken bestehen, dass die Verwendung von Piperin mit bestimmten Medikamenten zu Nebenwirkungen führt. Erhältlich ist dieser Stoff dabei als Nahrungsergänzungsmittel, das unter dem Namen Bioperin vertrieben wird. Wichtig hierbei zu wissen ist, dass trotz des abweichenden Namens, das Produkt zu 95 Prozent aus Piperin besteht.

Die verbesserte Nährstoffaufnahme bei Lebensmitteln

Wie bereits aufgeführt, wird die Nährstoffaufnahme durch Piperin oder auch Bioperin deutlich verbessert. Dies gilt vor allem bei der Einnahme von Nahrungsergänzungsmittel wie zum Beispiel „Curcumin“, dass durch Piperin schneller verarbeitet wird. Hinzu kommt bei der Wirkung die Vermutung, das Bioperin beim Abnehmen helfen kann. Der Grund hierfür ist der positive Einfluss auf die Fettverbrennung des Körpers. In diesem Bereich wurden bereits entsprechende Studien durchgeführt, die vielversprechend ausfallen. Die Einnahme von Bioperin für die Verbesserung der Nährstoffaufnahme ist dabei ungefährlich und sollte keine Nebenwirkungen aufweisen. Risiken drehten nur dann auf, wenn gleichzeitig noch Medikamente eingenommen werden.

Das Nahrungsergänzungsmittel Bioperin bei Mangelernährung

Laut dem englischen „Journal of Ayurveda und Integrative Medicine“, sorgt der Stoff Alkaloid, der in Piperin enthalten ist, unter anderem für die bessere Aufnahme von Vitamin C, A und B, sowie Betakarotin und Selen. Dementsprechend ist der Einsatz von Bioperin bei einer Mangelernährung durchaus sinnvoll, um dem Körper schnell mit den nötigen Nährstoffen zu versorgen. Weiterhin muss noch aufgeführt werden, dass durch Piperin die Bioverfügbarkeit von „Curcumin“ um bis zu 2.000 Prozent erhöht wird, sodass mit einer größeren Wirkung von diesem Farb- und Aromaträger gerechnet werden kann.

Das Abnehmen mit Piperin leicht gemacht

Eine koreanische Studie von dem Forscher Ui-Hyun Park, hat unter anderem ergeben, dass Piperin die Neubildung von Fettzellen verhindert. Dementsprechend kann dieses Nahrungsergänzungsmittel sinnvoll für das Abnehmen verwendet werden. Die Ergebnisse der Studie lassen dabei vermuten, dass die Bestandsteile von Bioperin bei Erkrankungen wie Adiopositas (Fettleibigkeit) helfen kann. Eine indische Studie, die im Jahr 2011 an übergewichtigen Raten durchgeführt wurde, zeigt ähnliche Ergebnisse. Auch in diesem Fall konnte ermittelt werden, dass Piperin beim Abnehmen hilft, da die Ratten schon nach recht kurzer Zeit, signifikante Verbesserung bei der Fettmasse, den Cholesterinwerten und dem Körpergewicht aufwiesen.

Bioperin für die Krebsvorsorge

Ähnlich wie bei der Wirkung der Fettzellen, kann Piperin auch das Wachstum von Krebszellen hemmen. Hierbei besonders zu benennen ist der Magenkrebs, wie in einer Studie aus dem Jahr 2008 herausgefunden wurde. Warum genau diese Wirkung zu verzeichnen ist und welcher Wirkungsmechanismus dahinter steckt, ist noch nicht geklärt. Ebenso ist nicht klar, ob die Effekte auch außerhalb der Laborumgebung aufkommen.

Die entzündungshemmende Wirkung von Bioperin

Bei Tierversuchen aus dem Jahr 2009 zeigt sich, dass dieser Wirkstoff durchaus positiv auf Entzündungen wirken kann, sodass diese entsprechend schneller zurückgehen. Ebenso konnte in der Studie herausgefunden werden, dass Piperin womöglich dafür sorgt, dass die Schmerzresistenz erhöht, und die Beschwerden von Arthritis gelindert werden.

Die Einnahme von Piperin gegen Depressionen

Wichtig bei dieser Wirkung zu beachten ist, dass der mögliche Effekt auf Depressionen noch nicht gut erforscht ist. Erste Studien haben aber gezeigt, dass bei der Verbindung von Bioperin und Curcumin die Menge an „Neurotransmitter Serotonin“ und auch „Dopamin“ im Gehirn erhöht werden kann. Da diese Stoffe bei Depressionen nicht ausreichend vorhanden sind, ist der Schluss naheliegend das Piperin antidepressiv wirkt.

Die wichtigsten Nebenwirkungen und Risiken von Bioperin

Bei Piperin handelt es sich um einen natürlichen Stoff, der laut den Forschern keine Nebenwirkungen auf die Blutwerte aufweist, sodass die Einnahme unbedenklich ist. Es muss aber beachtet werden, dass der Stoff nicht nur die Aufnahme von Nährstoffen verbessert, sondern auch von Medikamenten. Somit kann bei der gleichzeitigen Verwendung von Medizin und Piperin schnell eine Überdosierung erreicht werden. Ebenso kann es noch dazu kommen, dass es zu Nebenwirkungen bei dem Leberstoffwechsel kommen kann, was wiederum zu einem Anstieg von dem Blutspiegel der Medikamente führt. Entsprechend zu empfehlen ist, bei einer medikamentösen Behandlung die Einnahme von Bioperin auszusetzen oder vorher einen Arzt aufzusuchen. Somit ist sichergestellt, dass keine Wechselwirkungen auftreten.

Die Empfehlung für die Einnahme von Bioperin

Um die Nährstoffaufnahme von dem Körper zu verbessern, sollte Piperin möglichst regelmäßig eingenommen werden. Hierbei wird dieses Nahrungsergänzungsmittel vor allem im Kapselform angeboten, die entsprechend einfach einzunehmen sind. Die empfohlene Dosierung wird dabei auf den Packungen angezeigt, wobei es für die Nutzer sinnvoll sein kann, erst einmal mit einer niedrigen Dosierung anzufangen und die Reaktion des Körpers zu beobachten. Erst wenn es hier zu keinen Problemen kommt, kann die Menge von Piperin gesteigert werden.

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