Augenlaser OP – Preis, Kosten, Methoden und Risiken

Augenlaser OP – Preis, Kosten, Methoden und Risiken

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Augenlaser OP – Preis, Kosten, Methoden und Risiken

Immer mehr Menschen unterziehen sich einer Augenlaser OP, um ihr Sehvermögen dauerhaft zu verbessern, sodass das Augenlasern immer beliebter wird.

Die Durchführung von einer Augenlaser OP

Das Augenlasern wird von immer mehr Patienten genutzt, die an einer Sehschwäche oder Augenkrankheit (z.B. Grauer Star - Katarakt , Alterssichtigkeit )  leiden und eine dauerhafte Verbesserung suchen. Entsprechend ist es nicht verwunderlich, dass dieser chirurgische Eingriff, zu einer der beliebtesten Methoden in der refraktiven Chirurgie (Augenoperationen) gehört. Bevor sich ein Interessent jedoch für einen solchen Eingriff entscheidet, sollten wichtige Punkte wie: Die Preise und die verschiedenen Methoden beim Augenlasern beachtet werden.

Die Kosten, die beim Augenlasern zu beachten sind

Der Preise bei der Augenlaser OP sind von unterschiedlichen Faktoren abhängig. Hierbei besonders zu beachten sind, die Stärke von der Fehlsichtigkeit, das gewählte Verfahren und der jeweilige Augenarzt. Je nach Auswahl kann hierbei mit Kosten unter 1.000 bis 2.500 Euro gerechnet werden. Diese Gebühren werden dabei in den meisten Fällen nicht von der Krankenkasse übernommen, sodass der Patient selbst für das Augenlasern aufkommen muss. Aus diesem Grund ist es vor der Auswahl von einem Spezialisten für die Augen Laser OP durchaus entscheidend, die ganzen Preise der Kliniken zu vergleichen. Für diesen Zweck können die Kliniken persönlich besucht werden oder es wird ein Vergleich der ganzen Anbieter über das Internet abgeschlossen. Hierbei ist es bedeutend, nicht nur auf die Kosten zu achten, sondern auch zu vergleichen, ob die gebotenen Leistungen mit den Gebühren übereinstimmen. Mitunter kann es dazu kommen, dass die Anbieter versuchen die Preise zu verringern, indem einige Leistungen gesondert gezahlt werden müssen.

Wie setzt sich der Preis beim Augenlasern zusammen?

Bei einer seriösen Klinik findet immer eine Voruntersuchung statt, bevor die Behandlung durchgeführt wird. Diese Untersuchung nimmt nicht mehr als zwei Stunden in Anspruch und kostet je nach Anbieter und Umfang zwischen 35 und 200 Euro. Diese Analyse wird durchgeführt, um genau bestimmen zu können, wie stark die Fehlsichtigkeit ist und welche Methode für die Behandlung sich am besten anbietet. Hinzu kommt auch oft ein Informationsgespräch, in dem der Patient seine Fragen einfach klären kann. Diese Leistung dauert zwischen 30 und 45 Minuten und wird entweder komplett kostenlos oder zu einem günstigen Preis von 20 Euro durchgeführt. Selbstverständlich kann das Informationsgespräch auch übersprungen werden, wenn der Patient keine Fragen haben sollte. Im Weiteren wird dann mit dem Augenlasern begonnen, das den größten Teil der Preise darstellt und zwischen 800 und 1.300 Euro kosten kann. Abschließend ist noch die Nachbehandlung zu beachten, zu denen unter anderem das Verschreiben von Medikamenten oder auch die Untersuchung nach der Augenlaser OP gehört. Bei der Nachbehandlung sind wiederum mit Gebühren zwischen 100 und 300 Euro zu rechnen.

Die Auswahl der Methoden für das Augenlasern

Bereits seit dem Jahr 1990 gibt es die Augenlaser OP in Deutschland, um die Fehlsichtigkeit der Patienten zu korrigieren. Seit dieser Zeit wurden die jeweiligen Verfahren natürlich deutlich verbessert, sodass das Augenlasern heutzutage über 100.000 Mal im Jahr zum Einsatz kommt. Weiterhin muss noch beachtet werden, dass sich die jeweiligen Methoden immer wieder erweitert haben und natürlich auch neue Verfahren hinzugekommen sind. Welche Methode für die Augenlaser OP dabei am besten für den jeweiligen Fall geeignet ist, entscheidet der Arzt zusammen mit dem Patienten in der Voruntersuchung.

Die LASIK oder Femto-LASIK als beliebte Verfahren bei der Augen Laser OP

Bei diesem Eingriff wird auf der Oberseite der Hornhaut mithilfe von dem Laser eine hauchdünne Lamelle gebildet. Nach dem Umklappen von dieser Lamelle (Flap) kann mit einem sogenannten „Excimer-Laser“ die darunterliegende Hornhaut abgetragen werden. Bei einer Kurzsichtigkeit gilt, dass die Hornhaut abgeflacht wird. Bei einer Weitsichtigkeit wird die Hornhaut hingegen angesteilt. Je nach der Dicke der Hornhaut ist es auf diese Art möglich, Kurzsichtigkeit bis zu -8 Dioptrien und Weitsichtigkeit bis +3 Dioptrien behandeln zu können. Nach dem Augenlasern muss dann nur noch die Flap hochgeklappt werden, die dann in den folgenden Wochen wieder anwächst. Der Unterschied der beiden Arten liegt darin, auf welche Art die Hornhaut abgetragen wird. Bei der LASIK kommt ein Laser zum Einsatz, der wie eine Art Hobel funktioniert und somit dünnen Lamellen von der Hornhaut abschneidet. Bei dem Femot-LASIK wird die Hornhaut hingegen Punkt für Punkt in Zellen abgebaut. Hierbei kann ein besonders genauer Schnitt erwartet werden und das Risiko durch eine Infektion sinkt deutlich.

Die Methode der PRK/LASEK

Bei diesem Verfahren wird nicht erst eine Lamelle abgetrennt. Vielmehr wird die Hornhaut durch eine alkoholische Flüssigkeit gelöst oder durch den entsprechenden Laser abgetragen. Anschließend kommt wieder ein Excimer-Laser zum Einsatz, um die Fehlsichtigkeit zu korrigieren. Der Nachteil bei dieser Varianten für das Augenlasern ist, dass die Heilung durchaus lang dauert. Somit kann es zwischen drei und sechs Monate dauern, bis die Patienten wieder optimal sehen können. Hinzu kommen starke bis mittelstarke Schmerzen, die durch den Eingriff unvermeidlich sind und bis zu drei Tage anhalten können.

Der Ablauf der Operation beim Augenlasern

Vor dem Augenlasern sollte auf jeden Fall geklärt werden, welche Medikamente am Operationstag nicht eingenommen werden dürfen. Essen und Trinken ist am jeweiligen Tag hingegen wie üblich möglich. Beim Augenlasern ist es dann üblich, dass die Augen 15 Minuten vor dem Eingriff, per Tropfen betäubt werden. Zudem erhalten die Patienten oft eine Beruhigungstablette, um für sich selbst und den Arzt den Eingriff zu erleichtern. Bei besonders nervösen Personen kann es aber auch nötig sein, diese in Vollnarkose zu versetzen. Diese Narkose verursacht dabei Extrakosten von rund 400 Euro wird aber nicht von jedem Arzt angeboten. Anschließend wird der Eingriff durchgeführt, der meist nicht mehr als 15 Minuten in Anspruch nimmt.

Risiken nach dem Augenlasern

Nachdem der Eingriff abgeschlossen wurde, ist es auf jeden Fall erforderlich, dass sich eine Begleitperson, um den Patienten kümmert. Der Grund hierfür ist, dass die Augen nach der Operation sehr lichtempfindlich sind und die Sicht dadurch entsprechend eingeschränkt wird. Die Risiken hierbei sind, dass der Patient ohne Begleitperson kaum sicher nach Hause finden würde. Weiterhin muss direkt am nächsten Tag nach dem Augenlasern eine Nachuntersuchung durchgeführt werden. Hierbei wird kontrolliert, ob die Wundheilung bereits eingesetzt hat und die Fehlsichtigkeit korrigiert wurde. Weitere Untersuchungen werden dann eine Woche, einen Monat und anschließend drei Monate nach der Operation durchgeführt. Sollten diese Termine nicht wahrgenommen werden, kann es zu einer Entzündung des Auges durch eine Infektion oder eine unzureichende Heilung kommen. Sollte sich die Wunde entzünden, muss der Patient sofort mit den richtigen Medikamenten behandelt werden.

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