Ernährung: Die 5 besten Gesundheitshelfer

Ernährung: Die 5 besten Gesundheitshelfer

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Ernährung: Die 5 besten Gesundheitshelfer

Welche Lebensmittel sollten bei einer gesunden Ernährung nicht fehlen? Kurkuma, Brokkoli, Ingwer, Grüner Tee und Leinsamen sollten auf jedem Speiseplan stehen. Wir sagen Euch warum!

Die besten Gesundheitshelfer

Auf der Suche nach dem richtigen Rezept für ein gesundes und vitales Leben stoßen die meisten Menschen auf eine Flut wertvoller Tipps und Ratschläge. Oft empfohlen werden hier nicht nur ausreichend Bewegung und wenig Stress, sondern auch eine gesunde und ausgewogene Ernährungsweise. Wer sich hierauf konzentriert, merkt schnell: Manche Lebensmittel sind besser für die Gesundheit als andere. Die folgenden fünf hiervon sollten auf keinem Speiseplan fehlen.

1. Kurkuma

Zu Lebensmittel im weitesten Sinne gehören selbstverständlich auch Gewürze. Sie können ihre gesundheitsfördernde Wirkung bereits in vergleichsweise geringen Mengen entfalten. Das intensiv gelb gefärbte Gewürz Kurkuma wird in diesem Zusammenhang schon seit Jahren als vorteilhaft gehandelt. Es enthält Curcuminoide, die sich aus Kurkumin, Bisdemethoxycurcumin und  Demethoxycurcumin zusammensetzen. Sie wirken im Körper als sekundäre Pflanzenstoffe. Wissenschaftliche Studien zeigten, dass Kurkumin beispielsweise

  • anti-karzinogene,
  • antioxidative,
  • schmerzhemmende,
  • entzündungshemmende
  • und auch nervenschützende

Effekte haben kann. Darüber hinaus sind in Kurkuma auch ätherische Öle enthalten, die das potenzielle Wirkungsspektrum des Gewürzes noch vergrößern. Sie können sowohl gegen Viren und Bakterien als auch gegen Pilze sowie im Kampf gegen freie Radikale helfen und Tumoren entgegenwirken.

Und als wäre das noch nicht genug, ist Kurkuma außerdem auch ein guter Nährstofflieferant. Eisen, Kupfer, verschiedene Vitamine, Zink, Magnesium und auch Calcium sind unter anderem enthalten. Wer Kurkuma in seine tägliche Ernährung integrieren möchte, braucht einen cleveren Plan. So lässt sich das Gewürz beispielsweise in Smoothies oder auch Suppen und Eintöpfen gut untermischen.

Etwas einfacher jedoch kann die tägliche Portion Kurkuma mit speziellen Kurkuma Kapseln erfolgen. Sie sollten unbedingt Piperin enthalten, um die Wirkungsweise zu unterstützen. Noch effektiver sollen die Kapseln (Nahrungsergänzungsmittel) wirken können, wenn sie die sogenannte Mizell-Formulierung aufweisen. Der Hersteller von Acurmin PLUS Kapseln berichtet, dass sich die Bioverfügbarkeit dieser wertvollen Inhaltsstoffe mit dieser speziellen Formulierung um das 185-fache steigern lässt. Grundsätzlich ist es wichtig, dass die täglich empfohlenen Einnahmemengen eingehalten werden. Wer Nebenwirkungen wie Durchfall oder auch Übelkeit bei sich bemerkt, konsultiert am besten einen erfahrenen Ernährungsmediziner, um individuelle Dosierungsempfehlungen zu erhalten.

2. Brokkoli

Brokkoli gehört zu den sogenannten Kreuzblütlern. Sie werden schon lange als besonders gesund gehandelt und sollten daher am besten täglich auf dem Speiseplan stehen. Auch wenn Brokkoli theoretisch roh gegessen werden kann, ist er in seiner gekochten Form deutlich häufiger zu finden.

Der Stoff, der Brokkoli so besonders macht, ist ein sekundärer Pflanzenstoff namens Sulphoraphan. Diesem Inhaltsstoff sagen Wissenschaftler umfangreiche gesundheitsfördernde Wirkungen nach. So könnte Sulphoraphan nicht nur krebsvorbeugend eingesetzt werden, sondern auch bei der Therapie von Arthritis, Asthma, Krebs und Heuschnupfen.

Sulphoraphan aber ist in unzerkleinertem Brokkoli noch nicht gebildet. Die Vorstufe, aus der der Stoff mit Hilfe eines Enzyms entsteht, wird beim Kochen jedoch zerstört. Daher sollte Brokkoli vor dem Kochen am besten gründlich geschnitten werden und dann für etwa eine Dreiviertelstunde ruhen. So bildet sich das Sulphoraphan, das dann auch beim Kochen nicht mehr verloren geht. Wer wenig Zeit hat oder Tiefkühlware verwendet, kommt daher nicht um einen kleinen Extra-Handgriff herum. So hilft das Bestreuen des Brokkolis mit Senfmehl dabei, Sulphoraphan zu bilden. Binnen kürzester Zeit entsteht so auch aus unzerkleinertem oder tiefgekühltem Brokkoli ein wertvoller Gesundheitshelfer. Alternativ zur Kombination mit Senfmehl kann Brokkoli laut vegan-taste-week.de auch mit Radieschen, Brokkolisprossen oder Wasabi gereicht werden.

3. Ingwer

Der scharfe Geschmack ist nicht nur das besondere Erkennungszeichen von Ingwer, sondern auch ein erster Hinweisgeber auf wertvolle Inhaltsstoffe. So ist in Ingwer der Scharfstoff Gingerol in verschiedenen Formen enthalten. Sie sollen krebsvorbeugend und antientzündlich wirken, könnten Asthma vorbeugen und bei Autoimmunkrankheiten helfen. Auch wird Gingerol mit einer vorteilhaften Wirkung bei Magen-Darm-Erkrankungen in Verbindung gebracht. Vor allem getrockneter Ingwer scheint hier die Nase vorne zu haben. In ihm nämlich haben sich die Gingerole in Shoagole umgewandelt, die deutlich effektiver wirken und den Stoffwechsel unterstützen sollen. Getrockneter Ingwer findet sich beispielsweise auch in Ingwer Kapseln .

Zusätzlich ist in Ingwer ein Stoff enthalten, der wie Acetylsalicylsäure wirkt. Dieser Stoff hemmt die Bildung des Enzyms Cyclooxygenase, was gegen Entzündungen helfen, Schmerzen lindern und die Blutgerinnung hemmen kann. Vor allem die schmerzlindernde Wirkung wurde in Studien bereits hinreichend untersucht, die Wissenschaft ist hier jedoch noch längst nicht am Ende ihrer Möglichkeiten angelangt.

4. Grüner Tee

Die täglich empfohlene Aufnahme von zwischen 1,5 und 2,5 Litern Flüssigkeit muss nicht alleine durch Wasser gedeckt werden. Auch Tee kann hierbei helfen. Ein besonderer Vertreter ist der Grüne Tee, dem es nachgewiesenermaßen nicht an gesundheitsfördernden Wirkungsweisen mangelt. So soll Grüntee beispielsweise

  • antientzündlich,
  • immunstärkend,
  • entsäuernd,
  • kariesvorbeugend,
  • entgiftend
  • und krebsvorbeugend

wirken. Da sich in Grüntee viele Flavonolglykoside befinden, kann er potenziell auch Schlaganfällen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Arteriosklerose vorbeugen. Zudem soll sich der Fettstoffwechsel durch das regelmäßige Trinken von Grüntee verbessern, was durchaus auch beim Abnehmen und im Kampf gegen Diabetes Typ 2 hilfreich sein könnte. Enthaltene Polyphenole entfalten darüber hinaus eine antibakterielle und antivirale Wirkung.

Um die Vorteile von Grüntee so effektiv wie möglich ausnutzen zu können, ist die Verwendung hochwertiger Sorten und Produkte wichtig. Auch muss Grüntee nicht zwingend aufgebrüht werden, sondern kann kalt ziehen. Hierfür wird ein Krug mit der entsprechenden Anzahl von Teebeuteln sowie Wasser befüllt und über Nacht im Kühlschrank aufbewahrt. Am nächsten Morgen dann können die Teebeutel entfernt werden und das Erfrischungsgetränk ist fertig.

Superfood

5. Leinsamen

Wenngleich Chiasamen immer wieder als besonders wirkungsvolles Superfood angepriesen werden,  verfehlt auch der heimische Leinsamen seine Wirkung nicht. Er bildet bei Kontakt mit Wasser Schleimstoffe, die im Darm aufquellen. Dies wiederum vergrößert das Stuhlvolumen, wodurch eine natürliche Anregung der Verdauung ermöglicht wird. Unbedingt aber sollte beim regelmäßigen Konsum von Leinsamen viel getrunken werden, um keinen Darmverschluss zu riskieren.

Grundsätzlich gelten geschrotete Leinsamen als besonders vorteilhaft. Das liegt daran, dass die Samen in ihrer vollständigen Form nicht aufgebrochen werden können. Aufgebrochen aber ist es Leinsamen erst möglich, dem Körper weitere wertvolle Inhaltsstoffe wie Linolensäure zur Verfügung zu stellen.

Besondere Aufmerksamkeit haben in Bezug auf Leinsamen auch die sogenannten Lignane verdient. Es gibt viele Studien, die deren Wirkungsweise untersucht haben und vorbeugende Effekte gegen Erkrankungen wie Brust- oder Prostatakrebs sowie ein hormonelles Ungleichgewicht fanden. Auch wirken Lignane antioxidativ und können somit beim Schutz der Körperzellen helfen. Dass sie darüber hinaus auch den Gehalt an schlechtem Cholesterin senken könnten, macht Lignane in Leinsamen in der Tat superfood-verdächtig.

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