Wie Probiotika gegen Reizdarm helfen - Reizdarmsyndrom

Wie Probiotika gegen Reizdarm helfen - Reizdarmsyndrom

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Wie Probiotika gegen Reizdarm helfen - Reizdarmsyndrom

Wirken Probiotika beim Reizdarmsyndrom? Was hilft bei Reizdarm – und was nicht? Warum und wie können Probiotika gegen einen Reizdarm helfen? Worauf sollte man achten?

Reizdarmsyndrom - Wie ist die Wirkung von Probiotika?

Menschen mit einem Reizdarm-Syndrom, von dem rund 20 Prozent der Deutschen betroffen sind, leiden unter verschiedenen Verdauungsbeschwerden. Experten sagen seit langem, dass das Gleichgewicht im Darm durch eine Therapie mit Probiotika wieder hergestellt werden kann. Sie sollen eine positive Wirkung haben, sowohl präventiv als auch behandelnd. Was Probiotika sind und wie sie dem gereizten Darm helfen können, wird nachfolgend erläutert.

Was ist ein Reizdarm genau?

Der Nahrungsbrei passiert den Magen-Darm-Trakt bei den Betroffenen entweder zu langsam oder zu schnell. Die möglichen Folgen, die daraus resultieren können, sind Verstopfungen oder Durchfälle. Beides kann auch im Wechsel auftreten. Die vermehrten Darmgase, die dabei gebildet werden, können außerdem zu starken Bauschmerzen führen. Die Ursachen sind nicht so genau bekannt. Wissenschaftler vermuten, dass die Darmschleimhaut besonders empfindlich ist oder eine gestörte Darmbewegung vorliegt. Psychische Faktoren wie Stress, Probleme oder Angst gelten ebenfalls als Auslöser des Reizdarmsyndroms. Zudem werden auch bakterielle Infektionen des Magen-Darm-Trakts als Ursache vermutet. Letztendlich reagiert die Darmmuskulatur der Betroffenen auf Reize stärker als normal. Die Symptome können durch eine ungesunde Ernährungs- und Lebensweise verstärkt werden, beispielsweise Kaffee, Zigaretten und Alkohol.

Was kann bei einem Reizdarm helfen?

Zur Linderung der Beschwerden steht keine allgemeingültige Behandlung zur Verfügung. Es sind in erster Linie individuelle Maßnahmen erforderlich, um sie zu verbessern. Bei einigen Betroffenen genügt es, wenn sie auf gewisse Lebensmittel verzichten, denn fast alle Patienten vertragen Kohlenhydrate nicht, vor allem Milchzucker und Fruktose. Kurzzeitig können auch Medikamente die Symptome lindern. Ein gute Hilfe, um das Gleichgewicht im Darm wieder herzustellen, sind Probiotika, denn die Darmflora ist bei den Reizdarm-Patienten verändert. Probiotika, also lebende Bakterien und Hefepilze, sind gesundheitsförderliche Mikroben, die dazu beitragen, die Darmbarriere zu stärken. Gleichzeitig werden krank machende Erreger gehemmt. Probiotika sind als Medikament, Nahrungsergänzungsmittel und Nahrungsmittel, meistens in der Form von Joghurts, erhältlich. Probiotika Kapseln von Vitaminexpress.org sind ein Probiotikum der neuesten Generation, mit einer 100 Mal höheren Überlebensrate der Kulturen. Mit den 20 Milliarden probiotischen Keimen und 14 wertvollen probiotischen Bakterienstämmen ist es hoch dosiert. Sie können für eine gesunde Darmflora sorgen.

Warum und wie können Probiotika gegen einen Reizdarm helfen?

Probiotika, als lebensfähige Mikroorganismen, besiedeln die Darmflora. Sie werden auch "gute Darmbakterien" genannt. Dazu gehören beispielsweise Laktobazillen und Bifidobakterien. Bei den Menschen, die am Reizdarmsyndrom erkrankt sind, verringert sich die Keimzahl der Probiotika im Darm, sodass die Darmflora aus dem Gleichgewicht gerät. Wird die Darmflora durch die Probiotika wieder aufgebaut, können sich die Beschwerden verringern oder sich sogar gänzlich beseitigen lassen. Es braucht jedoch einige Wochen, bis die probiotischen Kapseln die Darmflora wieder ins Gleichgewicht gebracht haben.

Fazit

Dies war alles Wissenswerte, wie Probiotika gegen einen Reizdarm helfen können. Zu therapeutischen Zwecken sind höhere Dosierungen notwendig, damit ausreichend lebende Bakterien in den erkrankten Darm gelangen. Im Allgemeinen sollte versucht werden, dem Reizdarm mit einer gesunden körperlichen und seelischen Lebensführung vorzubeugen. Die Einnahme der Probiotika unterstützt den Aufbau und Erhalt der Darmflora aktiv und kann somit sowohl die physische als auch die psychische Gesundheit steigern.

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