Magnesium: Warum der Mineralstoff so wichtig ist und wo er enthalten ist

Magnesium

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Magnesium

Magnesium bracht der Mensch zur Erhaltung der Leistungsfähigkeit. Magnesiumunterversorgung erkennen und entgegenwirken. Was tun bei Magnesiummangel?

Magnesium - Lebenswichtiges Mineral

Magnesium ist ein essenzieller Bestandteil der Nahrung und sehr wichtig für den Körper. Er entspannt ihn, lindert Stress, erhöht die Leistungsfähigkeit, mindert Müdigkeit, wirkt entzündungshemmend und hilft auch beim Einschlafen.  Magnesiummangel führt in vielen Fällen zu Muskel- und Wadenkrämpfen. Die Seite magnesium-ratgeber.de informiert Sie darüber, warum Magnesium bei Muskelschmerzen sinnvoll ist, zeigt Symptome einer Unterversorgung auf und gibt Tipps, in welchen Lebensmitteln besonders viel Magnesium enthalten ist.

Magnesiumunterversorgung erkennen

Bemerken Sie Verspannungen in den Muskeln, Muskelzuckungen oder Lidflattern? Auch Taubheit oder Kribbeln in den Fingern und Füßen sowie innere Unruhe, Abgeschlagenheit und Nervosität können auf Magnesiummangel hindeuten. Dazu kommen Schlafstörungen, Herzrhythmusstörungen , Bluthochdruck, Kopfschmerzen und Müdigkeit.

Was tun bei Magnesiummangel?

Natürlich haben Sie die Möglichkeit, Magnesium zu supplementieren ( Nahrungsergänzungsmittel ), aber bevor Sie das tun, sollten Sie versuchen, über die Nahrung mehr Magnesium aufzunehmen. Viele Lebensmittel enthalten größere Mengen des Mineralstoffs. Dazu gehören zum Beispiel Kürbiskerne, Sonnenblumenkerne, Kakao, Sesam, Pinienkerne und Leinsamen. Aber auch in Zartbitterschokolade, Mandeln, Hirse, Naturreis, Erdnüssen und Vollkornbrot ist viel Magnesium enthalten. Weitere Magnesiumlieferanten sind Haferflocken, Bohnen und Linsen.

Tipps für den Alltag

Wer keine Tabletten nehmen möchte, sondern seinen Magnesiumbedarf auf natürliche Art über die Nahrung decken möchte, hat viele Möglichkeiten, die eben genannten Nahrungsmittel gut in den Alltag zu integrieren. Wenn Sie zum Beispiel gerne Kaffee trinken, können Sie dazu einige Mandeln und Zartbitterschokoladenstückchen essen. Die Schokolade sollte mindestens 75 Prozent Kakao enthalten.

Kürbis- und Pinienkerne für Salate

Ein weiterer Tipp lässt sich bei der Zubereitung von Salaten nutzen. Verfeinern Sie ihn zum Beispiel mit Sesam, Leinsamen, Kürbis-, Sonnenblumen- und Pinienkernen. Kürbis-, Sonnenblumen- und Pinienkerne sind zum Beispiel auch in typischen Salatmischungen enthalten. Kaufen Sie sich diese nützlichen Kerne und Samen am besten einzeln und in großen Mengen. Die Kerne halten lange und durch den Einzelkauf sparen Sie Geld. Die Samen und Kerne lassen sich vielseitig verwenden. Und Sesam enthält nicht nur viel Magnesium, sondern unterstützt durch das enthaltene Selen auch die Schilddrüse.

Superfood

Aufs Brot oder im Smoothie

Sesam, Leinsamen und Co. können Sie sich auch aufs Knäckebrot mit Pesto streuen oder auf ein Schinkenbrot oder ein Brötchen mit Eiersalat. Haferflocken können Sie auch gut im Smoothie verwenden. Die Kerne, Flocken und Samen lassen sich als Deko einsetzen und verfeinern viele Gerichte, wie zum Beispiel Kartoffelbrei und gebratenes Gemüse. Wenn Sie Knäckebrot mögen, können Sie die Sorte mit Sesam verwenden. Übrigens: Unser Körper nimmt nur etwa ein Drittel des zugeführten Magnesiums auf. Vitamin D hilft dabei, das Magnesium besser nutzen zu können.

Erhöhter Bedarf

In der Schwangerschaft und Stillzeit haben Frauen einen erhöhten Bedarf an Magnesium , den sie mit entsprechenden Präparaten decken können. Es gibt bereits Mischpräparate, die sowohl Magnesium, als auch Eisen und Folsäure enthalten. All die Dinge sind in der Schwangerschaft besonders wichtig.

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