Salamitaktik: So lassen sich nebenbei Pfunde verlieren und das Herz trainieren

Salamitaktik

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Dass ein gesundes Herz grundlegend wichtig für den Menschen ist, liegt auf der Hand. Doch nicht jeder ist sich dessen bewusst. Fettreiche Ernährung in Kombination mit zu wenig Bewegung ist der Risikofaktor Nummer 1, wenn es um die Herzgesundheit geht.

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Wer sich zu wenig bewegt, kann am Herz-Kreislauf-System erkranken, wie in diesem Artikel ausführlich dargelegt wird. Wir schwelgen im Überfluss, nehmen unüberlegt zu viele Kalorien auf und genießen es, viel Zeit vor dem Fernseher, mit Freunden beim Grillen oder mit der Familie bei Kaffee und Sahnekuchen zu sitzen. Wenn wir genauso regelmäßig und gelegentlich genauso exzessiv Sport treiben würden, wie wir essen oder nichts tun, wäre das optimal. Auf das Verhältnis zwischen Bewegung und Relaxen, Kalorienaufnahme und Kalorienverbrennen kommt es aber an: es muss ausgewogen sein.

Schritt für Schritt den schlechten Gewohnheiten entkommen und automatisch Gewicht verlieren.

Gewohnheiten ändern

Es ist nicht einfach, seine Gewohnheiten zu ändern, schon gar nicht, wenn sie über Jahre oder gar Jahrzehnte hinweg eingeschliffen sind. Der innere Schweinhund lässt sich nur mit ganz viel Anstrengung überwinden, und meistens gewinnt er. Doch es gibt eine Möglichkeit, die den inneren Schweinehund austrickst und auch wenig sportaffinen Menschen mehr Bewegung verschafft. Der vorliegende Beitrag liefert 5 Tricks für mehr Bewegung im Alltag.

Scheibchenweise das Bewegungslevel verbessern - das ist die Salamitaktik

Um mehr Bewegung in den Alltag zu integrieren, die quasi nebenbei und ohne viel Aufhebens stattfindet, lohnt sich zunächst ein Blick auf die „schlechten“ Angewohnheiten. Wie kommt es, dass Verbraucher zum Beispiel zu oft zur Chipstüte greifen? Die Antwort ist einfach: die Chipstüte ist verfügbar, die Gelegenheit ist da. Und auf genau dieselbe Art gelingt es, mehr Bewegung in den Alltag zu integrieren: Es müssen Gelegenheiten geschaffen werden.

Trick 1: Installation von Trainingsmöglichkeiten

Wer zu Hause Hanteln neben das Sofa legt, einen Unterarmtrainer im Bad installiert, Federverschlüsse auf dem Küchentisch platziert oder eine Trainings-Stange im Türrahmen befestigt, der wird diese früher oder später auch nutzen, getreu dem Motto „Gelegenheit schafft Bewegung“. So lässt sich der innere Schweinehund immer wieder austricksen. Eine Auswahl hilfreicher Trainingsgeräte ist online zu finden. Laut sportnahrung-engel.de bringt funktionelles Trainingsequipment nicht nur mehr Spaß, sondern auch mehr Erfolg beim Training. Es liegt an jedem selbst, daraus die passenden Trainingsgeräte auszuwählen und in die eigenen vier Wänden zu holen. Übrigens: Es spielt im Prinzip keine Rolle, welches Gerät zuerst den Weg ins heimische Wohnzimmer findet. Wichtig ist, dass es überhaupt eines schafft.

Trick 2: Zügig laufen, statt schlendern

Ohne Vorbereitung lässt sich Trick 2 anwenden. Wer die anfallenden Laufwege nicht gemütlich entlangschlendert, sondern das Schritttempo steigert, sorgt sofort für mehr Bewegung. Ideal ist, wenn sich das Herz durch kräftigeres Schlagen bemerkbar macht und das Atmen dabei bewusst in den Brust- und nicht in den Bauchraum erfolgt.

  • Blut wird mit Sauerstoff angereichert.
  • Sauerstoff gelangt in die Muskulatur und versorgt die inneren Organe.
  • Sauerstoff verbessert dadurch den allgemeinen körperlichen Zustand.

Das nächst höhere Level besteht darin, das Auto demnächst weiter weg zu parken und die Laufwege bewusst auszudehnen.

Trick 3: Treppe statt Aufzug

Trick 3 ist eng verwandt mit Trick 2, denn wer öfter mal die Treppe nimmt, tut automatisch etwas fürs Wohlbefinden. Dabei sollten die Stufen zügig erklommen werden, die Atmung darf ruhig ein wenig heftiger sein. Ganz nebenbei werden die Bein- und Pomuskeln gestärkt. Noch effektiver ist das Treppen-Training, wenn der Trainierende sich vorher bewusst gerade aufrichtet, den Bauchnabel nach innen zieht, die Bauch- und Pomuskeln anspannt und in einer gesunden Körperhaltung aufrecht den Weg nach oben nimmt. Gleiches gilt für den Weg nach unten: Erst aufrichten, Bauchnabel einziehen, Bauch- und Pomuskeln anspannen und zügig die Treppe hinuntergehen.

Trick 4: Fahrrad statt Auto

Wenn die ersten drei Schritte in Richtung mehr „Bewegung im Alltag“ getan sind, ist es Zeit, die Trainingsintensität ein wenig zu erhöhen. Für alle, die ein Fahrrad besitzen, ist es einfach. Sie sollten das Bike abstauben, es möglichst griffbereit positionieren und mehr Wege mit dem Zweirad bewältigen.

  • Der Weg zum Bäcker,
  • der kleine Einkauf zwischendurch,
  • der Abstecher zur Freundin oder zum Kumpel ein paar Straßen weiter

sind gute Einstiegspunkte, um den Wagen einfach mal stehen zu lassen und stattdessen das Auto zu nehmen. Und wer weiß, vielleicht wird aus dem gelegentlichen Kurztrip mit dem Fahrrad schon bald die tägliche Fahrt zu Arbeit?

Auf dem Rad lässt sich nach Feierabend herrlich abschalten.

Trick 5: Job aktiv gestalten

Wer einen Bürojob hat, sitzt oftmals viele Stunden am Tag vor dem Bildschirm. Statt zum Postkasten zu laufen, sind E-Mails per Mausklick verschickt. Auch der Weg zum Drucker fällt meistens weg, digital, papierlos und bewegungsarm - so sind die Büros von heute. Gerade deshalb zählt jeder Schritt. Wenn es sich mit dem Chef und dem Arbeitsalltag verbinden lässt, bietet es sich an, die Mittagspause mit einem Spaziergang zu verbinden. Überzeugende Argument für mehr Bewegung am Arbeitsplatz liefert der Beitrag „ Aktive Arbeitnehmer - aktive Unternehmen “ vom Bundesministerium für Gesundheit.

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