E-Zigaretten als hochwertige Alternative zu herkömmlichen Rauchmitteln

E-Zigaretten als hochwertige Alternative zu herkömmlichen Rauchmitteln

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E-Zigaretten als hochwertige Alternative zu herkömmlichen Rauchmitteln

Die elektronischen Zigaretten auch E-Zigaretten genannt, werden immer beliebter bei Rauchern, was vor allem mit den Eigenschaften dieser Produkte zusammenhängt.

E-Zigaretten – Ist diese Zigarettenalternative wirklich gesünder?

Von vielen Rauchern als auch Händlern der E-Zigaretten wird behauptet, dass es sich bei dieser Variante um einen gesünderen Rauchgenuss handelt. Studien zeigen hierbei jedoch, dass die E-Zigaretten ebenfalls einen schädlichen Einfluss auf den menschlichen Organismus haben. Wie genau dieser aussieht, kann aber aktuell noch nicht genau bestimmt werden. Klar ist nur, dass die Schadwirkung bei den elektronischen Zigaretten, andere Auswirkungen hat, als bei der Tabakalternative. Selbst wenn die E-Zigaretten weniger schädlich sein sollten als der normale Tabak, kann somit nicht davon ausgegangen werden, dass diese Variante gesünder ist.

Die E-Liquids – Für jeden Raucher der richtige Geschmack

Um den Rauch bei der E-Zigarette zu erzeugen, wird eine Flüssigkeit verdampft die als Liquids bezeichnet wird. Entsprechend ist es nötig, den Tank der elektrischen Zigarette, immer wieder mit dieser Flüssigkeit aufzufüllen. Hierbei ist zu beachten, dass die Auswahl von dem E-Liquids sehr umfangreich ausfällt. In diesem Fall differenzieren sich die Flüssigkeiten vor allem in den Geschmacksorten. Diese reichen vom klassischen Tabak-Geschmack, über das Aroma von Früchten bis hin zu der Würze von Softdrinks. Weiterhin kann noch unterschieden werden, welchen Nikotingehalt die E-Zigaretten aufweisen. Hierbei kann je nach Anbieter zwischen vier und fünf Stärken gewählt werden. Die Raucher können sich beispielsweise für E-Liquid ohne Nikotin entscheiden, um nur den reinen Rauchgenuss ohne Suchtgefahr zu haben. Alle Menschen, die hingegen nicht auf das Nikotin verzichten möchten, können Flüssigkeiten mit 6 bis 18 mg Nikotin nutzen. Je nach Menge erhalten die Nutzer eine stärkere Wirkung (Flash) beim Konsum der E-Zigaretten. Für welche Variante sich die Raucher dabei entscheiden, hängt natürlich von ihren persönlichen Geschmäckern und Wünschen ab.

Wie gesund sind die E-Zigaretten wirklich?

Der Hauptgrund um auf die elektronischen Zigaretten umzusteigen ist für die meisten Menschen, dass diese Art des Konsums heutzutage als cooler / angesagter gilt. Genauso nutzen aber auch viele Menschen die E-Zigaretten, weil diese angeblich gesünder sein sollen. Hierbei stellt sich natürlich die Frage, ob dies wirklich stimmt und ob die elektrische Zigarettenalternative einen gesunden Rauchgenuss ermöglicht. Britische Mediziner haben sich dieser Frage gestellt und dabei ein positives Ergebnis ermittelt. Hierbei wurde bereits im Jahr 2016 berichtet, dass das Krebsrisiko bei den E-Zigaretten nur noch bei fünf Prozent liegen soll. Entsprechende Berichte finden sich im „Spiegel“ und vom „ Royal College of Physician and Public Health“ aus dieser Zeit. Aber vor allem in Deutschland wurden diese Berichte mit kritischen Augen begutachtet. Der Grund hierfür war, dass es an Daten zu den Risiken der E-Zigaretten mangelte und selbst bis heute die Experten noch zu wenig über diese Zigaretten wissen.

Auswirkungen der E-Zigarette in Zukunft

Der Experte und Wissenschaftler Professor Peter Hajek, von der „Queen Mary University“ in London , geht davon aus, dass die E-Zigaretten ein deutlich harmloseres Produkt sind. Entsprechend kann davon ausgegangen werden, dass es in Zukunft wesentlich weniger Krankheiten geben wird, die auf das Rauchen zurückzuführen sind. Dies gilt vor allem dann, wenn der Umstieg von der normalen Zigarette auf die E-Zigaretten auf einer Bevölkerungsebene stattfindet. Weiterhin kann auch noch laut dem Experten davon ausgegangen werden, dass es den Menschen durch die elektrischen Zigaretten in Zukunft leichter fallen wird, mit dem Rauchen aufhören zu können.

Helfen die E-Zigaretten wirklich beim Aufhören vom Rauchen?

Vor allem in Großbritannien fördert die Regierung den Umstieg von Rauchern auf elektronische Zigaretten. Auf diese Weise sollen diese aktive als Mittel der Rauchentwöhnung genutzt werden. Hierbei kann nach neusten Umfragen davon ausgegangen werden, dass rund 1,5 Millionen Bürger in Großbritannien nur noch die E-Zigaretten verwenden und dem normalen Tabak abgeschworen haben. 700.000 von diesen Menschen haben sogar komplett mit dem Rauchen aufgehört. Somit kann diese Zigarette durchaus als Hilfe für die Rauchentwöhnung gesehen werden.

Die E-Zigaretten in Großbritannien, Deutschland und der EU

In Großbritannien gibt es grundsätzlich eine andere Einstellung zur Tabakentwöhnung als in anderen Ländern. Hierzu gehören verschiedene Programme, wie der „ Stop Smoking Service “ als auch Subventionen für die Rauchentwöhnung. Entsprechend kommen hier die E-Zigaretten gut an und sind schnell akzeptiert worden. Dies gilt sowohl von den Menschen als auch von den britischen Krankenkassen. In Deutschland gilt die elektrische Zigarette eher als Lifestyle-Produkt, sodass die Rauchentwöhnung mit diesem Hilfsmittel nicht gefördert wird. Juristisch gesehen verändern Menschen, die von normalem Tabak auf die elektronischen Zigaretten umsteigen, nicht ihr Rauchverhalten, sondern nur ihren Lebensstil. Hinzu kommt, dass es sich in Deutschland noch nicht durchgesetzt hat, die Schadensminderung beim Rauchen als Entwöhnungsmöglichkeit anzusehen. Auch in den Medien werden die E-Zigaretten eher negativ dargestellt und vor diesen gewarnt, obwohl sich die wissenschaftliche Meinung zu diesem Produkt bereits geändert hat. Ebenso reagieren andere europäischen Ländern eher zögerlich auf die noch recht junge E-Zigaretten. Hierbei kann jedoch davon ausgegangen werden, dass diese Rauchmittel durch eine bessere Forschung in Zukunft einen festen Platz für alle Raucher bekommen werden.

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