Haarausfall: Ursachen, Behandlung und Medikamente

Haarausfall

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Haarausfall

Nicht nur Männer sondern auch Frauen leiden unter dem Ausfall von Haaren. Besonders häufig kann es passieren in der Menopause oder nach einer Geburt, wenn sich also der Hormonhaushalt umstellt.

Diese hormonellen Veränderungen sind aber lediglich der Auslöser. An anderer Stelle liegt die wahre Ursache begründet.

Ursachen von Haarausfall

Zunächst sollte die wahre Ursache herausgefunden werden für den Haarausfall, welche oft zusammenhängt mit einer hormonellen Störung. Natürlich kann eine solche beitragen zum Haarausfall, wenngleich häufig die eigentlichen Ursachen nicht wirklich erkannt werden. Insbesondere bei Frauen wird oftmals der Haarausfall begründet mit einer Hormonstörung.

Haarausfall durch Übersäuerung

Bei Männern und Frauen sind die meisten Fälle des Haarausfalles zu finden bei einer Übersäuerung des Körpers sowie einem Defizit an Mineralstoffen. Aufgrund einer ungesunden Lebens- und Ernährungsweise, hat der Körper eine Menge Arbeit, welche kaum noch erfüllbar ist von ihm. Der Körper jedoch ist angewiesen auf eine ausreichende Vitalstoff- und Mineralstoffzufuhr durch die Ernährung, um richtig funktionieren zu können. Saure Stoffwechselprodukte oder Säuren fallen täglich an im Körper, welche mit Hilfe der Mineralstoffe bzw. mit Hilfe der Basen um den PH-Wert konstant zu halten neutralisiert werden müssen. Die Neutralisierung ist lebenswichtig für den Menschen, weshalb der Körper im Falle eines Engpasses an Mineralstoffen, den körpereigenen Depots wie den Zähnen, Knochen oder eben auch dem Haarboden die nötigen Mineralstoffe entziehen. Doch das Haarfollikel braucht ebenfalls Mineralstoffe hinsichtlich eines normalen Haarwachstums. Sofern dies fehlen sollte kann es logisch dann zu einem Haarausfall kommen. Der Körper kann mit Schadstoffen belastet werden durch die Nutzung von herkömmlichen Pflege- und Kosmetikprodukten, einer ungesunden Ernährung sowie auch durch negative Umwelteinflüsse. Diese Schadstoffe würde der Körper lieber ausscheiden.

Haarausfall durch Haarpflegeprodukte

In Konditionen, Shampoos und Färbungen sind oftmals Inhaltsstoffe und Chemikalien enthalten, welche einerseits das Haar schädigen und so sorgen können für dessen Ausfall und andererseits müssen sie wieder ausgeschieden werden vom Körper. Normalerweise gibt es zwischen 10 und 20 unterschiedlich synthetisch hergestellte Chemikalien in den Shampoos welche kommerziell gefertigt wurden.  Deshalb lohnt sich ein Kauf von natürlichen organischen Shampoos nicht nur in dieser Hinsicht. Haarausfall durch VerschlackungNormalerweise kann ein gesunder Körper Schadstoffe ausleiten oder die schädlichen Stoffwechselprodukte neutralisieren. Dazu ist aber eine ausreichende Menge von Vitalstoffen und Mineralstoffen nötig. Ein Körper der geschwächt ist versucht überall Nährstoffe und Energie zu sparen. Er hält dann nur die grundlegenden Funktionen aufrecht. Als Folge lagert er die neutralisierten Säuren ins Bindegewebe als Schlacken oder auch in den Haarboden ein, statt sie auszuscheiden mit mehr Energieaufwand. Sofern eine Verschlackung oder Übersäuerung bestehen sollte ist es so nicht verwunderlich, dass es zu Cellulite oder Haarausfall kommt.

Haarausfall aufgrund einer Hormonstörung

Nach der Schwangerschaft oder auch bereits in der Schwangerschaft verlieren Frauen oft vermehrt Haare. Dies liegt an der Veränderung des Hormonhaushaltes. Des Weiteren steigt in der Schwangerschaft auch der Mineralstoffbedarf. Aufgrund der Veränderung des Hormonhaushaltes fehlt der Frau in der Schwangerschaft die Menstruationsblutung. Während bzw. auch nach der Menopause ist das so. Durch die monatliche Blutung entschlackt und entgiftet der Körper auf effiziente Weise. Schadstoffe oder Säuren werden zum Teil oder auch direkt ausgeschieden, ohne dass sie vorher mit wertvollen Mineralstoffen neutralisiert werden müssen. Wenn sich dann durch die Schwangerschaft der Hormonhaushalt verändert und die Blutung ausbleibt müssen die Säuren, die im Körper anfallen entsorgt werden über einen anderen Mechanismus, was wiederrum führt zu einem erhöhten Bedarf an Mineralstoffen.

Haarausfall aufgrund von Medikamenten

Die Einnahme von Medikamenten wird neben der Hormonstörung ebenfalls häufig genannt als Ursache für den Haarausfall. Doch auch in diesem Fall ist dies nicht unbedingt die Ursache für den Ausfall der Haare sondern meist sind sie auch in dem Fall der Auslöser. Zahlreiche Medikamente haben erhebliche Nebenwirkungen und der Körper wird belastet durch schädliche Stoffe. Ein Körper der geschwächt und übersäuert ist, kann er diese Stoffe nicht wieder ausscheiden. Bei der Antibaby-Pille kommt hinzu, dass sie bei der Frau die Entgiftung behindert, denn durch sie wird die Monatsblutung gehemmt. Die Blutungen zu denen es kommt während des Aussetzens der Pille, sind keine wirklichen Menstruationsblutungen. Die Bezeichnung für sie lautet Entzugsblutung. Diese Entzugsblutung hat auf keinen Fall den natürlich reinigenden Effekt. Des Weiteren kann ein Haarausfall auch entstehen aufgrund von einer Belastung durch Schwermetalle oder einer radioaktiven Strahlung sowie Röntgenstrahlung. Alle diese Auslöser haben eines gemein. Sie schwächen den Körper, übersäuern ihn und schränken ihn ein in seiner Funktionsfähigkeit.

Was tun gegen Haarausfall?

Stoppen des Haarausfalles bei Frauen

Im Falle eines Haarausfalles während oder auch nach der Schwangerschaft ist das Symptom meist temporär. Üblicherweise normalisiert sich der Haarausfall innerhalb sechs bis zwölf Monaten nach der Geburt des Kindes. Die temporären Probleme müssen aber beobachtet werden. Ein Zeichen für einen Mangel an Mineralstoffen ist Haarausfall. Dieser sollte ernst genommen werden. Eine basische Ernährung, sowie eine erhöhte Mineralstoffzufuhr und eine basische Haarpflege füllen nicht nur den Nährboden wieder auf sondern die Entsäuerung wird ebenfalls angeregt. Davon profitiert der gesamte Organismus. Insbesondere während der Zeit der Schwangerschaft oder auch nach der Menopause, wenn sie der Hormonhaushalt verändert, ist es besonders anzuraten  zu sorgen für eine gesunde Ernährung mit vielen Vitalstoffen und Mineralstoffen. Gerade dann, wenn bereits gelitten wird unter Haarausfall oder diesem vorgebeugt werden soll, sollte besonders geachtet werden auf Magnesium, Calcium, Vitamin E und Vitamin B in seiner natürlichen Form.

Gesunder Darm gegen Haarausfall

Damit der Körper aber überhaupt all die Mineralstoffe aufnehmen kann aus der Nahrung muss das Verdauungssysstem auch einwandfrei funktioniert. Meist ist der Schlüssel zu einem Körper der rundum gesund ist ein gesunder Darm.  Bei Frauen, die nicht schwanger sind und dennoch leiden unter dem Ausfall von Haaren kann eine Sanierung des Darmes kombiniert mit einer Umstellung der Ernährung wahrhaft ein Wunder bewirken. Während der Schwangerschaft sollte eine solche Darmsanierung nicht gemacht werden, da es bei der Darmsanierung immer zu Entgiftungsreaktionen kommen kann. Eine Darmreinigung wird am besten durchgeführt vor der Schwangerschaft, da diese für eine gute Aufnahme der Mineralstoffe die optimalen Voraussetzungen bietet. Diese kommen nicht nur dem Haarwachstum zu Gute sondern auch dem Kind.

Die Regulation des Hormonhaushaltes

Spielen die Hormone verrückt, helfen gerade Kartoffeln, Reis, Wilder Yams, Mönchspfeffer, Alfalfa, Äpfel und Dong Quai sowie regelmäßige Bewegung. Durch die regelmäßige Bewegung wird Stress abgebaut. Nicht nur der Hormonhaushalt sondern auch der Haarboden profitieren davon, wenn wenig Alkohol getrunken wird und wenig Zucker aufgenommen wird. Des Weiteren auch verzichtet wird auf nährstoffarmes Junk Food. Durch diese Genussmittel kommt es zu einer Übersäuerung und einer Verschlackung des Körpers. Keinesfalls tragen diese bei zu einer gesunden Ernährung.

Behandlung und Therapie von Haarausfall

So lässt sich zusammenfassend sagen, dass der Haarausfall am besten gestoppt werden kann mit einem ganzheitlichen Konzept. So kann er auch den Haarneuwuchs fördern. Dazu gehören die 7 wichtigen Punkte Ernährungsumstellung, Remineralisierung und Entsäuerung, Darmreinigung sowie Aufbau der Darmflora, basische Kopfhautpflege und Haarpflege, basische Körperpflege, Angst- und Stressbewältigung und das Begleitverfahren. Dies sind zusätzliche Angeboten zu den davor genannten Punkten, welche zum Beispiel homöopathische, traditionelle und naturheilkundliche Heilmethoden oder Heilkräuter. Diese können ebenfalls hilfreich sein bei dem Stoppen des Haarausfalles.  Bei der Beachtung all dieser Dinge kann einem Haarausfall entgegen gewirkt werden und zugleich fühlt sich der Körper sehr wohl und ist mit sich im Einklang, gesund und leistungsfähig. Es bedarf keiner Medikamente gegen Haarausfall es gibt eine natürliche Therapie dagegen, die für den Körper das allerbeste ist und auch für die kommende Generation im Falle einer Schwangerschaft perfekt ist.

Rezeptfreie Medikamente gegen Haarausfall

  • Regaine Frauen (PZN: 1997030)
  • Regaine Männer (PZN: 3671166)
  • Priorin Kapseln (PZN: 4002065)
  • Activogland Haar Elixier (PZN: 4847035)
  • Bockshorn+Mikronährstoff Haarkapseln (PZN: 5010569)
  • Süssgras Kapseln (PZN: 4514799)
  • Pantovigar (PZN: 21425318)
  • VICHI DERCOS Vital Shampoo (PZN: 6887576)
  • Plantur 39 Coffein Shampoo (PZN: 4245537)
  • DUCRY ANAPHASE Creme-Shampoo (PZN: 6839761)

Diese Arzneimittel stellen lediglich eine exemplarische Auflistung von rezeptfreien Medikamenten gegen das Symptom dar und gegen keine Empfehlung. Konsultieren Sie bevor sie irgendwelche Medikamente nehmen, unbedingt Ihren Arzt oder Apotheker.

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